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24-Stunden-Lauf, Scharnebeck, 16./17. Juni 2007


Wieder einmal ging ein schönes Event zu Ende. Der diesjährige 24-Stunden-Lauf in Scharnebeck war sicher für alle ein unvergessliches Erlebnis.
Bei zum Teil strömendem Regen gingen eine Frauen- und eine Männerstaffel und sieben Einzelläufer an den Start.

Die Hin- und Rückfahrt waren sehr gut organisiert. Wir fuhren mit einem extra angeheuerten Linienbus bis zum Veranstaltungsgelände und bauten dort unser Zelt auf. Das Rote Kreuz stellte uns freundlicherweise nicht nur ihre Arbeitskraft zum Aufbau zur Verfügung, sondern übernahm auch die Beschaffung des Zeltes. Henno, der wieder mit seinem Wohnmobil anreiste, fand direkt daneben seinen Stellplatz. Die Einzelläufer: Rüdiger, Marion, Sven, beide Goldbecks, Suliko, und Andreas bauten einen Wohnwagen mit Vorzelt auf.
Innerhalb des Start/Ziel-Bereiches sorgte Werner Borms für ein Zelt und Sitz- bzw. Liegemöglichkeiten. Danke an ihn dafür.
Eleni, dich sich sehr gut um die Staffeln kümmerte, besorgte die Startnummern und die T-Shirts mit dem Werbeaufdruck: 24-Stunden-Lauf, die zum Start, bzw. zum Fotoshooting angezogen werden sollten.
Um Punkt 14.00 Uhr war es dann soweit. Die Frauenstaffel – Eleni, Claudia, Christa, Sybille, Andrea W., Andrea T., Andrea S., Heike, Katrin L., Anne, Brigitte Meyer, Bärbel – startete mit Andrea S. Für die Männerstaffel – Henno, Gerhard, Peter, Mini, Mike, Manni H., Jörn, Christoph M., Dennis, Sven-Ole, – ging Henno an den Start.
Felix H. hatte leider krankheitsbedingt abgesagt. Da wir eh schon einer zu wenig waren, gingen wir also leicht dezimiert an den Start
Die ersten Runden gingen erwartungsgemäß sehr schnell und vor allen Dingen sehr zügig über die Bühne. Das sollte sich aber im Laufe des Tages ändern. Jeder pendelte sich, so gut es eben ging, auf sein Pensum ein.
„Rakete“ Dennis war eine Ausnahme. Er spulte, als ob es das Normalste der Welt sei, kontinuierlich seine Runden ab. Dass dabei jedes Mal eine 5 vor dem Komma stand, erstaunte sicher nicht nur unser Team. Auch seine Freundin Anne sorgte bei den ersten Starts jedes Mal für ungläubige Gesichter im Zuschauerbereich.
Bei uns „Sterblichen“ wurden aus anfänglichen 7–8-Min.-Runden, im Laufe der Nacht dann doch eher neun Min., gerade als es über die Ruhezeiten ging.
Wir hatten uns dazu entschlossen, in der Nacht zwei Teams zu bilden. Die eine Gruppe, bestehend aus fünf Männern bzw. Frauen, lief von 23.00 bis 3.00 Uhr morgens. So konnte sich die jeweils andere Gruppe 4 Stunden am Stück ausruhen. Klar, dass es dort zur Doppelbelastung eines jeden Läufers/einer jeden Läuferin kam. Man war jetzt halt ca. alle 40 Min. dran.
Ab 3.00 Uhr kam dann aber die Ablösung und so konnte sich auch die erste Gruppe der wohlverdienten Ruhe hingeben. So richtig schlafen – denke ich – konnte niemand. Dazu waren wahrscheinlich alle zu aufgeregt.
Bei den Einzelläufern lief es bis in die späten Abendstunden sehr gut, sofern ich das als Staffelmitglied und dadurch nur als Beobachter der sieben Läufer sagen kann. Alle spulten Ihren antrainierten Zyklus ab. Aber auch hier gab es eine Ausnahme: Andreas Albrecht wirkte auf alle noch eine Spur austrainierter, lockerer und frischer. Eine perfekte Haltung und der gleichmäßigste Laufstil, den man sich denken kann, sorgten schließlich für das Endergebnis, das eigentlich alle ahnten: Der erste Platz seiner Altersklasse. Mit 201! Kilometern passierte er schließlich am Sonntag um 14.00 Uhr die Ziellinie. Marion hatte sehr mit Kreislaufproblemen und Magenschmerzen zu kämpfen. Aber auch sie schaffte Ihre 100 Kilometer für die Staffel. Manni G. musste mit Magenschmerzen und -krämpfen in der Nacht aufgeben. Ebenfalls eine Kämpfernatur: Margitta. Die Heldin der Nacht. Unermüdlich zog sie an unserem Staffelübergabepunkt vorbei. Von gelegentlichen „Porzellan-abteilungsbesuchen“ abgesehen biss sie die Zähne zusammen und lief, als ob sie nicht mehr aufhören wollte. Für mich ebenfalls ein Highlight: Sven Viebrock. Er wirkt ja eher wie ein Hühne, wie man ihn vom Football oder Ringen kennt. Aber der Kerl läuft ohne Ende :-) Hut ab, tolle Leistung. Auch er schaffte die 100 Kilometer für das Team, um in die Wertung zu kommen. Suliko? Lief einfach. Punkt. Sie spulte ihr Programm ab ohne dabei irgendwie beansprucht auszusehen. Immer gut drauf, hatte sie immer eine Hand frei zum Winken für die Zuschauer und Rundenzähler. Und Rüdiger? Wie immer, er lief halt. Wie man ihn kennt. Einige Runden hochkonzentriert, einige winkend und Sprüche rufend: „Neue Turnschuhe, jetzt wird’s besser“. Ein klares Ziel vor Augen, kam er mit insgesamt 165 Kilometern ins Ziel.
Mal ganz ehrlich: Wer könnte diese Strecke auch nur ansatzweise in 24 Stunden gehen? Oder in 48? Oder in 72?
Die Frauenstaffel lief wie ein Uhrwerk. Nie gab es dort Streitereien oder Verärgerung weil jemand nicht laufen wollte oder falsch eingeteilt wurde. Wie schon erwähnt: Eleni hatte ihr Team gut im Griff.
Die Nacht verlief insgesamt sehr ruhig. Von der permanenten Musikbeschallung mal abgesehen. (Arme Anwohner ;-).)
Die Übergaben klappten bis auf ein oder zwei Ausnahmen immer pünktlich. Wer sich am Übergabepunkt mit den Mädels unterhalten und fast meinen „Abschlag“ nicht bemerkt hat, hab ich vergessen ;-)
Nein, nein, Spaß beiseite: Es hat gut funktioniert.
Am Sonntag stießen einige vorher eingeladene Gastläufer zu uns. Paradiesvogel „Tejo“ gesellte sich im gewohnten Schockgelb-Outfit dazu. Ob er allerdings in den 6-Min.-Runden, die er lief, auch warm wurde? Vadder Kattner ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, uns auch noch einige Runden abzunehmen.
Unter den Zuschauern konnten wir viele Läufer oder Ex-Läufer begrüßen. So waren Werner Borms mit Gattin, Barbara W. mit Mann, Ina C., Waltraud, Herr Hornbostel mit Tochter, Fam. Behrens, Jan Stelter mit Freundin, Frank Tiedemann mit Kindern, Adrian van Schwamen, Jutta und Horst, Ecki S., Didi mit Gattin, Lurchi, der Heidebock und einige Fußballer gern gesehene Gäste.
Die letzte Runde wurde von beiden Staffeln gemeinsam gelaufen: Um 13.45 Uhr setzten wir uns, einige etwas humpelnd und es ruhiger angehend, ein letztes Mal für diesen Tag in Bewegung.
Über die Siegerehrung möchte ich eigentlich nicht wirklich viel sagen. Zwei Stunden durften wir in praller Sonne (ja auch die hat sich pünktlich zum Schluss der Veranstaltung auch mal blicken lassen) sitzen und warten. Emotionsloser und langweiliger lässt sich definitiv kein Event-Ende ausrichten. Auch mit dabei: Keine Urkunden. Und wer war schuld? Der EDV-Mann. Is klar :-)

Fazit:
Die Frauenstaffel belegte einen nicht zu toppenden ersten Platz. Für die Männer reichte es nur für Platz zwei . . . Von hinten :-) jaja, nur der Achte, aber nächstes Mal wird alles besser. Auch die Geschichte mit dem Wetter.


In eigener Sache:
Dieser Text stammt aus der Feder von Mike Kattner, Amelinghausen. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich allein für den Inhalt verantwortlich bin. Es liegt oder lag mir völlig fern, gut oder schlecht über irgendjemanden der Teilnehmer zu schreiben bzw. zu sprechen. Alles ist aus meiner Sicht verfasst und muss sich nicht mit der Sichtweise eines anderen Teilnehmers decken. Auch erhebt dieser kleine Bericht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte ich also jemanden vergessen haben, bitte ich um Nachsicht.
Bei Problemen in dieser Angelegenheit und mit dem hier dargestellten Text: bitte nur an mich wenden. Besten Dank.